 PSSST! - Schild Für eine schnelle Genesung im Krankenhaus sind Ruhe und beste medizinische Versorgung das A und O. Das Montefiore Medical Center in New York ist eine der führenden amerikanischen Kliniken und nimmt diesen Grundsatz ernst. Vor einem Jahr wurden das erste Mal Ergebnisse des Programms „Silent Hospital“ vorgestellt, welches die Klinik im Zuge der Qualitätsverbesserung eingeführt hat. Die Klinik kam zu dem Ergebnis, dass die Patienten den Lärm im Krankenhaus als einen der häufigsten Beschwerdegründe aufgeführt haben.
„Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Verlangsamung des Heilungsprozesses und überhöhtem Geräuschpegel in der Klinik. Lärm ist auch für höheren Stress- und Angstpegel verantwortlich.“ beschreibt die Pflegeleiterin des Hospitals, Margaret Amato-Hayes, die Situation. Viele Geräuschquellen wurden ausgemacht: Telefone, Fernseher, Medizintechnik, Gespräche und Durchsagen addierten sich zu einer ruhe-störenden Lautstärke. Mit dem Start des SHHH genannten Programmes wurden erst einmal alle medizinischen Geräte bezüglich ihrer Lautstärke untersucht. Manchmal reichte schon ein einfaches, neues Schmieren der Räder, um den Geräuschpegel signifikant zu drücken. Gespräche auf dem Flur wurden auf ein Minimum reduziert. Beeper wurden auf Vibrationsmodus umgeschaltet. Es wurden Schilder in den Gängen angebracht und den Patienten, den Mitarbeitern und den Besuchern wurden Buttons gegeben, die das Symbol der Kampagne zeigen. Mit Schallpegelmessgeräten wurden die Schallpegel der Krankenzimmer, in den Behandlungsbereichen, in den OP-Räumen und der Notaufnahmen gemessen und in Beziehung gebracht zu den Tageszeiten, z.B. beim Schichtwechsel, mittags und abends. Als Ergebnis konnte der Gesamtpegel spürbar reduziert werden. Elodia Mercier hat das Programm bei Montefiore eingeführt: „ Schon nach zwei Wochen sagten uns Patienten, dass sie besser schlafen und Mitarbeiter sagten uns, dass sie sich weniger gestresst fühlten.“ ( Quelle: http://www.montefiore.org/newsreleases/2006/03/shhh) Auch an der Hopkins Universität in Baltimore wurden die Lärmentwicklung in Krankenhäusern über Jahre untersucht : Seit 1960 ist der Durchschnittspegel von 57 dB auf 72 dB gestiegen ist. In der Folge steigt der Stress für alle Beteiligte , es werden Gespräche lauter und Entspannung und Heilung wird erschwert (Quelle: http://www.jhu.edu/news_info/news/home05/nov05/noise.html ) SoundEar im Krankenhaus Hier ein Foto der Frühgeborenen-Station der Krankenhauses 'Links der Weser', Bremen. Foto: Keibel Hörgeräte Auch deutsche Krankenhäuser haben inzwischen SoundEars bei Keibel Hörgeräte bestellt, um durch die Anzeige von Lärm diesen zu reduzieren. Besonders in den Stationen für die Frühgeborenen scheint es sich herumgesprochen zu haben, dass ein SoundEar dezent und erfolgreich seinen Job erledigt. ![]() Wegen der guten Erfahrungen in den USA wurde auch in Deutschland die Initiative „PSSST!“ angestoßen. Es werden u.a. namhafte Medizingerätehersteller angesprochen, ihre geräuschoptimierten Geräte in einer Datenbank aufzulisten. Es sollen praxisnahe Anregungen für Projekte in den Kliniken gegeben werden. Keibel Hörgeräte ist mit dem SoundEar und dem SoundEar Pro dabei vertreten. |